Die Stadt Oldenburg und NWZ suchen die schönste Lamberti-Hütte

Die Stadt Oldenburg und NWZ suchen die schönste Lamberti-Hütte Live


Weihnachtliche Budenstadt: Mit 121 Ständen lockt der Lambertimarkt Besucher an.
Bild: Torsten von Reeken

von timo.ebbers

Der Lambertimarkt will mit hochwertigen, geschmackvollen Angeboten punkten.  Eine Jury wählte unter insgesamt 121 Buden sechs aus. Sie stehen zur Abstimmung.  Wer hinter den Hütten steht und was sie anbieten, hat NWZ-Lokalchef Christoph Kiefer für Sie zusammengefasst.

Weihnachtsmärkte gibt es viele – doch der Lambertimarkt soll sich durch ein attraktives Angebot hochwertiger Produkte besonders auszeichnen.  Dieses Ziel verfolgt die Stadt als Ausrichterin zusammen mit dem Schaustellerverband schon seit längerem.  Auch aus diesem Grund hat die Stadt bereits in den vergangenen Jahren besonders ansprechend gestaltete Hütten prämiert.

In diesem Jahr sind erstmals Leserinnen und Leser aufgerufen, die schönste Hütte auszuwählen. Eine Jury hat unter den 121 Hütten eine Auswahl von sechs Buden getroffen, die nun in der engere Wahl stehen. Wer sich bei der Abstimmung beteiligt, kann wertvolle Preise gewinnen. Unter allen Einsendungen verlost die  NWZ  ein ipad mini sowie Gutscheine für Nordwestticket (150 Euro) und die  Schlosshöfe (100 Euro).

Das Juroren-Team bestand aus der  Ersten Stadträtin Silke Meyn, Staatstheater-Intendant Christian Firmbach,  Dr. Ralph Hennings, Pastor der Lambertikirche, Michael Hempen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Oldenburg, und  NWZ -Redaktionsleiter Christoph Kiefer.

Begeistertes Jury-Team zur Buden-Vorauswahl (v.l.): Christian Firmbach, Michael Hempen, Silke Meyn, Dr. Ralph Hennings und Christoph Kiefer. Bild: Torsten von Reeken
von timo.ebbers

Nach der Besichtigung der Buden am Dienstag traf die Jury ihre Entscheidung.  Begutachtet wurden Allgemeinzustand, Präsentation der Waren, Auswahl der Produkte sowie Dekoration und Beleuchtung. 

„Es war eine schwierige Entscheidung“, berichtet Christian Firmbach. „Ich erlebe den Lambertimarkt zum ersten Mal und bin überrascht über das hochwertige, vielfältige Angebot.“ Silke Meyn berichtet, die Stadt feile Jahr für Jahr am Konzept, um immer besser zu werden.

Pastor Hennings, der durch die Lambertikirche räumlich eng mit dem Lambertimarkt verbunden ist, betont das stimmige Konzept. „Es ist tatsächlich akustisch und optisch ein stiller Markt.

Michael Hempen als Mitveranstalter äußert sich stolz über den Auftritt und die Akzeptanz. „Ich kenne sehr viele Märkte, und der in Oldenburg ist etwas ganz Besonderes.“  Hempen hebt die enge Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Beteiligten hervor. „Das fällt sehr positiv auf.

Die Abstimmung läuft bis Sonntag, 14. Dezember. Die Hütte mit den meisten Leser-Stimmen erhält von der Stadt eine Auszeichnung.  Die Gewinner der Verlosung werden von der NWZ  informiert.


Hier geht's zur Online-Abstimmung


Das sind die sechs weihnachtlich gestalteten Buden, die der Jury besonders aufgefallen sind: 


Klebriges Vergnügen findet sich hier. Bilder: Oliver Perkuhn
von timo.ebbers

Erica Ojala aus Finnland  ist erstmals in Oldenburg. Ihre Firma, die  Honig aus Finnland anbietet, war bereits in den vergangenen Jahren  beim Lambertimarkt (Marktstand Nummer 2). Ihr Stand fällt durch liebevolle Dekoration und ansprechende Präsentation  auf.


Eine Oldenburger Schaustellerfamilie backt auf.
von timo.ebbers

Wilhelm Schmidt stammt aus einer Oldenburger Schaustellerfamilie – sein Vater Burkard Schmidt sen. spielte beim Markt  lange Jahre den Nikolaus. Besucher finden hier nicht nur vielfältige weihnachtliche Naschereien, sondern können auch zuschauen, wie aus Teigrohlingen Spekulatius hergestellt werden (Stand Nummer 27).


Prost: Hier gibt es leckere Feuerzangenbowle.
von timo.ebbers

Robert Hempen, Sohn des Schaustellerverbandsvorsitzenden Michael Hempen, hat mit seiner Feuerzangenbowle einen in Größe und Dekoration auffälligen Stand gestaltet (Stand Nummer 52). Sein Auftritt hatte auch die  Jury des Münchner Oktoberfestes überzeugt, auf dem Robert Hempen im vergangenen Jahr erstmals vertreten war.


Auch "Schönes aus Holz" wird auf dem Lambertimarkt angeboten.
von timo.ebbers

Günther Dießelberg „Schönes aus Holz“ (Stand Nummer 70) kommt aus Eydelstedt im Landkreis Diepholz. Die Händler müssen sich jedes Jahr neu bei der Stadt um einen Platz auf dem Lambertimarkt bewerben – Dießelberg erhält ihn seit vielen Jahren.


Der Lachs wird am offenen Feuer zubereitet.
von timo.ebbers

Rick jr. Meinecke stammt ebenfalls aus einer Oldenburger Schaustellerfamilie und hat sich mit dem Verkauf von Flammlachs selbstständig gemacht. Die Besucher erleben seine Premiere in diesem Jahr in Oldenburg (Stand Nummer 107). Passanten können verfolgen, wie der Lachs am offenen Feuer zubereitet wird.


Kinderunterhaltung gibt es an diesem Stand.
von timo.ebbers

Daniel von Seggern  stammt aus Varel und ist erstmals beim Markt. Sein Stand „Schnellballwerfen“ bietet Kinderunterhaltung (Stand 108). Als Kulisse, zum Beispiel für Schnellballwerfen – dienen Stadt-Motive wie der Wasserturm in Donnerschwee oder der Pulverturm.


Der Lambertimarkt rund um Rathaus und Lambertikirche öffnet täglich zwischen 11 und 20.30 Uhr. Der Markt endet am 22. Dezember.

Bei der Einkaufsnacht am Sonnabend, 6.
Dezember, öffnen die Buden bis 24 Uhr.

Das Vorlesezelt hinter der Lambertikirche erwartet täglich um 16.
30 und um 17 Uhr Besucher ab vier Jahren für Weihnachtsgeschichten. Zudem beginnen mittwochs und freitags um 17.30 Uhr plattdeutsche Lesungen. Film mit Eindrücken vom Markt unter www.NWZplay.de

Fotos vom Lambertimarkt unter www.
NWZonline.de

Informationen zum Marktangebot unter www.
oldenburg-tourist.de

Impressionen: Der Lamberti-Markt in Oldenburg 2014
von NWZplay via YouTube




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