Schüsse in Münchner Einkaufszentrum – zehn Tote

Schüsse in Münchner Einkaufszentrum – zehn Tote

Panik in München: Bei einer Schießerei im Olympia-Einkaufszentrum sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Der Täter soll sich selbst getötet haben. Inzwischen hat sich die Lage entspannt, der Verkehr ist wieder freigegeben.

  • Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich bei dem Mann, der hier auf einem Parkdeck zu sehen ist, tatsächlich um den Täter. Das Video kursierte bereits früh am Abend im Netz.
  • Livevideo von der PK per Facebook

    Anmerkung: Die Qualität des Videos wird nach wenigen Minuten besser.

  • WAS WIR WISSEN:
    - Zehn Menschen sind bei einem Attentat am Freitagabend im Olympia-Einkaufszentrum ums Leben gekommen. Unter den Toten ist auch der mutmaßliche Täter. Es gebe „drei Schwerverletzte, bei denen Lebensgefahr anzunehmen ist“, sagte der Müchener Polizeipräsident Hubertus Andrä. Zudem gebe es 13 Leichtverletzte. Unter den Toten sind Jugendliche - unter den Verletzten auch Kinder.
    - Der Täter ist nach derzeitigem Ermittlungsstand ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, der schon länger in München gewohnt hat. Auf weitere Täter gibt es keine Hinweise.
    - Die Motive der Tat liegen noch völlig im Dunkeln. Als Tatwaffe kam eine Pistole zum Einsatz.
    - Die Identität der Todesopfer ist noch nicht öffentlich bekannt. Man sei derzeit dabei, deren Identität abzuklären, um dann deren Angehörige informieren zu können, teilt die Polizei mit.
    - Die Münchner Polizei sprach zwischenzeitlich von einer „akuten Terrorlage“ in der Stadt. Am frühen Samstagmorgen gab die Polizei Entwarnung; die Lage hat sich entspannt.
    - Die Bürger wurden über das Smartphone-Warnsystem Katwarn aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen: „Zu Ihrer Sicherheit Plätze & Straßen meiden; Täter flüchtig; Bahn & Busverkehr eingestellt; Radio und Fernseher einschalten“. Auch sollten keine Menschen aus dem Umland mehr in die bayerische Landeshauptstadt fahren.
    - Ärzte und Schwestern wurden zu Münchner Krankenhäusern gerufen. „Es wurde der Alarm Massenanfall Verletzte ausgelöst“

    WAS WIR NICHT WISSEN:
    - Die Hintergründe der Tat sind nicht bekannt, Sicherheitskreise schließen einen Terroranschlag nicht aus. Bislang gebe es aber keinen Hinweis auf einen islamistischen Hintergrund.

    ZENTRALE VERMISSTENSTELLE
    Die Münchner Polizei hatte nach dem Anschlag in einem Einkaufszentrum eine Telefonnummer für Angehörige veröffentlicht. Die zentrale Auskunfts- und Vermisstenstelle für Angehörige sei unter der Nummer 0800 7766350 erreichbar, teilte sie am Freitagabend über Twitter mit.

    POLIZEI BITTET UM FOTOS UND VIDEOS
    Die Münchner Polizei bittet Augenzeugen des Anschlags darum, Bild- oder Videomaterial nicht frei im Internet zu veröffentlichen, sondern es den Ermittlern zur Verfügung zu stellen. Unter diesem Link können Sie Material hochladen medienupload-portal01.polizei.bayern.de

    Quellen: dpa
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